Lektüren meines Lebens

Meine nachfolgenden autobiografischen Blätter sind Rückblicke hinein in mein Leben als eine Person, die Bücher und Musik liebt(e). Gemäß dem Flaubert – Motto (siehe „Autor“) bin ich dabei präsent, bleibe aber im Hintergrund. Ich beginne mit Büchern, die in meinem Leben nach der Kindheit zentral waren, und die ich immer noch für lesenswert halte. Ich möchte sie Ihnen, lieber Leser, verehrte Leserin, hier in chronologischer Abfolge von Zeit zu Zeit vorstellen. Zu einem späteren Zeitpunkt folgen dann Musikstücke von Pop über Folk bis Klassik, die mich, wie ich glaube, beseelt haben und die ich immer noch gerne höre? Fortsetzung folgt. Erinnern auch Sie sich, was Sie früher gelesen und gehört haben? Beginnen wir mal mit den Büchern.

Mein schwieriger Marxismus

M

Die Lektüre von Karl Marx und natürlich auch Friedrich Engels gleicht einem Fass ohne Boden. Ich habe über die Jahrzehnte tief in das Fass hineingesehen. Meine Begeisterung über die politökonomische Kapitalismus-Analyse von Marx begann sehr früh im Studium der Volkswirtschaftslehre und Soziologie...

Kafkaesk mutet Vieles an

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„Kafkaesk“ ist ein eingebürgertes, geflügeltes Wort, das auf den Schriftsteller Franz Kafka zurückgeht. Wir meinen damit Lebens- oder gesellschaftliche Situationen, die sich durch eine gewisse Ausweglosigkeit und Unabänderlichkeit zumeist in Verbindung mit kalten bürokratischen Abläufen und anonym...