Zum Umgang mit Corona am Anfang

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Angesichts des Tsunamis an schlauen Ratschlägen aus der Riege der Corona-Experten aller Art versteige ich mich zu einem Rezept der speziellen Art gegen die Panik, einer paradoxen Intervention. Ich lese und empfehle zu lesen: „Die Pest“ von A. Camus und/oder „Die Stadt der Blinden“ von J. Saramago. In diesen Romanen ist schon so gut wie alles gesagt, da ist alles drin. Wenn man diese Lektüre überstanden hat, weiß man, dass es so schlimm nicht kommen wird – dank der Fortschritte in Kommunikation, Hygiene und Medizin. Vor allem aber bekommt man ein Gefühl für den ethischen Umgang mit pandemischen Krisen. Der philosophische Blick, der leider vernachlässigt wird, kann helfen. Und bei der langen Lektüre der Wälzer zu Hause steckt man sich gewiss nicht an.

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