Kolumnesen

Leserbriefe schreibe ich nicht erst seit Beginn der Corona-Krise. Die lange Serie solcher Kurztexte reicht in das Jahr 2013 zurück. Insgesamt sind es ca. 400, die meisten hiervon in der Tagespresse meiner Heimatstadt (Rhein Neckar-Zeitung Heidelberg) veröffentlicht. Hierbei nahm und nehme ich weiter Stellung zu den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Themen und Fragen, sofern sie mir an die Nieren gehen. Da sich hieraus also eine Art von Serien herausgebildet hat, nenne ich die kleinen Texte gelegentlich KOLUMNESEN. Sie sind notgedrungen pointiert geschrieben. In der Kürze liegt die Würze.

Bei einem öffentlichen Forum in Heidelberg wurde ich vom Chefredakteur der Rhein Neckar-Zeitung einmal gefragt, warum ich so viele Leserbriefe schreibe. Ich antwortete ihm lapidar, aber wahrheitsgetreu: „Ich habe irgendwann mal angefangen und konnte nicht mehr aufhören.“
Es macht hier keinen Sinn alle bisherigen Lesebriefe zu publizieren, sollte sich aber ein Verlag finden oder eine Art Crowdfunding für Publikation, so könnte dies durchaus geschehen: Feder-Kolumnesen aus 10 Jahren, wohl geordnet zwischen zwei smarten Buchdeckeln. Haptisch.

Fangen wir, lieber Leser, verehrte Leserin, hier mit ein paar Kolumnesen zur aktuellen Königin aller Krisen an. Auch Sie haben hierzu gewiss Ihre Meinung.

Zu Corona: Verweilen in Parks

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Ich bin mit den bisher in Heidelberg eingeleiteten Vorkehrungen und Kontaktsperre-Maßnahmen weitgehend d´accord. Dass nun aber das Sich-Niederlassen auch einzelner Personen oder Pärchen auf allen Park- und Uferwiesen der Stadt in Analogie zu den neuen Berliner und anderer Städte Sitten verboten...

Zu Influenza, Corona und WHO

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Es würde mich nicht wundern und ausgezeichnet ins Bild passen, wenn die WHO in diesem Jahr den Nobelpreis für Medizin erhielte. Nachdem die Virus-Krise wieder mal ausgestanden sein wird. Viele Menschen denken, die WHO wäre eine Organisation, in der sehr viele Länder Mitglied sind (was stimmt) und...

Zum Umgang mit Corona am Anfang

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Angesichts des Tsunamis an schlauen Ratschlägen aus der Riege der Corona-Experten aller Art versteige ich mich zu einem Rezept der speziellen Art gegen die Panik, einer paradoxen Intervention. Ich lese und empfehle zu lesen: „Die Pest“ von A. Camus und/oder „Die Stadt der Blinden“ von J. Saramago...