Gedichte

Flughundcitys Schreckenstage

F

Frei nach H. Heines “Erinnerungen aus Krähwinkels Schreckenstagen” Öffnungsdiskussionsorgien Schreits im Ohr von Paul und Marien Von Meck Pomm über die Pfalz Bis Bayern streuen sie Salz. In die Suppe von uns zivilen Laien Virologen trompeten zum Maien Spuken mit Zahlen, fatalen Vom Zauberberg, dem...

Stadtwinterstunden

S

Allüberall sind treffliche Uhren. Die Zeit zieht uns davon. In den schrillen Städten, zwischen Geräten und Tand, kreischen Stimmen eilig in ein scheinbares Nichts, kein Echo vernehmbar. Vor flattrigen Schädeln dunstet es, wir laufen herum in Zonen. Es arrangieren sich, Aufprall eben noch...

Du bist da, Leonard

D

Tschau, Marianne, Susanne. Wie ein Vogel auf dem Draht, so frei
hab‘ ich zu leben versucht. Ich erinnere mich gut, es war damals im Chelsea Hotel. So frei wie alle und besäuselt wie in einem
Mitternachtschor.

Summer in the City

S

Im graden Winkel liegt der olle Kahn,
wir schmausen Berberitzen aus Isfahan.
Die Welt ist sicher, schnell und leicht,
im Monitor ein Babyschänder beicht´.

Novemberblues

N

Der Mond, der schien schön helle
Ein jeder sprach in Kürzeln
Wie von fern aus einer Zelle
Der kurzen Reden knapper Sinn

Winterende

W

Die Mitbürger schauen aus den Fenstern,
lange Zeit, so eine ganze Weile.
Mal sehen, was da ist.
Als was an Schnee fällt, kalt und nass,
zieht niemand warme Schützer an.